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Umfrage zum Radverkehr in Bayern

18.11.2015
Heute möchten wir Sie auch auf eine Internetumfrage des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr zum Radverkehr in Bayern hinweisen. Hier [externer Link] können Sie an der Umfrage teilnehmen.

ISEK Lengfeld

18.11.2015
Derzeit wird für den Stadtteil Lengfeld ein Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept (ISEK) erarbeitet. Wie schon beim ISEK Versbach haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich über eine Online-Plattform direkt an dem Erarbeitungsprozess zu beteiligen: Wikimap Lengfeld [externer Link]. Hier können zu verschiedenen Themenbereichen Hinweise erstellt bzw. bestehende Hinweise kommentiert werden.
Nähere Informationen zum ISEK Lengfeld finden Sie auch auf den Seiten der Stadt Würzburg [externer Link].

Europäische Mobilitätswoche 2015

09.09.2015
Acht Tage im Zeichen einer nachhaltigen Mobilität

„Wählen. Wechseln. Kombinieren.“ so lautet das Motto der diesjährigen Europäischen Mobilitätswoche, die europa- und mittlerweile auch weltweit vom 16. bis 22. September stattfindet. Würzburg beteiligt sich auch wieder an dieser globalen Kampagne und bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen an.

Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos bieten die Lokale Agenda 21, die Umweltstation und der Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Würzburg gemeinsam mit einer Vielzahl von Partnern ein buntes Programm mit Unterhaltung und Information zu verschiedenen Mobilitätsformen an. Dabei stehen das Fahrrad, der Öffentliche Nahverkehr und das Carsharing im Mittelpunkt. Durch den Bau und das Angebot der Mobilstationen bietet die Stadt Würzburg ihren Bürgerinnen und Bürgern und allen Besuchern ideale Voraussetzungen, um die täglichen Wege immer mit dem passenden Verkehrsmittel zurückzulegen. Fahrradstellplätze, Straßenbahnhaltestellen und Carsharing-Fahrzeuge stehen dort zur Verfügung. In Verbindung mit Leihfahrrädern können innerstädtisch und darüber hinaus alle Strecken umwelt- und klimafreundlich zurückgelegt werden. Denn zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, aber auch durch Carsharing oder Fahrgemeinschaften wird der Ausstoß von Treibhausgasen, Schadstoffen und Lärm reduziert.

Fast alle Angebote zur Europäischen Mobilitätswoche sind kostenlos. Nutzen Sie die zahlreichen Möglichkeiten, um sich über Alternativen zum eigenen Auto zu informieren.

Auf folgende Veranstaltung möchten wir Sie besonders hinweisen und zu diesen einladen:

Montag, 21. September 2015
Lärmspaziergang
Treffpunkt: 17 Uhr, Kantstraße 9, am Stadtring

Lärm, besonders Straßen- und Schienenlärm, stellt für viele Menschen eine große Belastung dar. Die Stadt Würzburg möchte die Situation verbessern und stellt derzeit einen Lärmaktionsplan auf, der Maßnahmen gegen Lärm enthalten soll.

Der Lärmspaziergang bietet der Bevölkerung eine Möglichkeit, sich aktiv an der Lärmaktionsplanung zu beteiligen und konkrete Hinweise und Vorschläge zur Lärmsituation vor Ort zu machen.

Die Route beginnt an der Kantstraße 9 und führt über Franz-Ludwig-Straße, Felix-Dahn-Straße und Virchowstraße zur Weingartenstraße. Von dort geht es dann weiter zum Ringpark. Der Weg beinhaltet mit dem Stadtring Süd und der Weingartenstraße Orte mit hoher Lärmbelastung und mit dem Ringpark einen ruhigen Ort und ein Erholungsgebiet.

Montag, 21. oder Dienstag 22. September 2015
Pedelec-Sicherheitstraining der Verkehrswacht Würzburg e.V.
Treffpunkt: 17:30 Uhr, Gelände der Bereitschaftspolizei in Würzburg/Zellerau (Sedanstraße 52)

Am Montag 21. September oder Dienstag 22. September bietet die Verkehrwacht Würzburg ein Training für Pedelec- und E-Bike-Fahrer auf dem Gelände der Bereitschaftspolizei in Würzburg/Zellerau (Sedanstraße 52) an. Das Training ist kostenlos und dauert ca. zwei Stunden. Das Angebot richtet sich insbesondere an ungeübte Radfahrende, die durch die zusätzliche Unterstützung eines Pedelecs oder E-Bikes wieder vermehrt mit dem Rad unterwegs sein möchten.

Inhalt: Theorie und Praxis (Sicherheitstraining). Es gibt Tipps, aber auch rechtliche und technische Hintergrundinformationen.

Ein eigenes Pedelec oder E-Bike ist mitzubringen.

Eine vorherige Anmeldung unter der 0931 44 44 0 ist zwingend erforderlich.

Dienstag, den 22. September 2015
offizielle Vorstellung und Eröffnung der ersten Würzburger Mobilstationen durch Herrn Bürgermeister Dr. Adolf Bauer
14 Uhr, an der Mobilstation Juliuspromenade (Höhe Juliuspromenade 36)

Wir freuen uns auch sehr, Sie beim Stadtfest in der Autofreien Theaterstraße und den anderen Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.
Nähere Informationen zu diesen finden Sie im Faltblatt zur Europäischen Mobilitätswoche in Würzburg [PDF, 1.9MB]

Lärmspaziergang

12.07.2015
Im Rahmen der Lärmaktionsplanung bietet die Stadt Würzburg Ihren Bürgerinnen und Bürgern verschiedene Möglichkeiten der Partizipation an. Nach dem ersten Lärmforum im März 2015 und dem Angebot der Onlineplattform www.wuerzburg-gegen-laerm.de [externer Link], folgt nun als dritte Möglichkeit, um sich aktiv an der Lärmaktionsplanung zu beteiligen, ein Lärmspaziergang. Dabei kann die Lärmsituation vor Ort genauer betrachtet werden. Schwerpunkt des Lärmspaziergangs am Donnerstag, dem 16. Juli 2015 um 17.00 Uhr ist der Straßenlärm. Die Route startet am Platz der Fischerzunft in der Zeller Straße und verläuft dann entlang der Zeller Straße und über das Zeller Tor zum Japanischen Garten im Landesgartenschaugelände von 1990, sodann über die Höchberger Straße, Jägerstraße und Wörthstraße bis zur Frankfurter Straße. Der Weg beinhaltet sowohl Orte mit hoher Lärmbelastung, als auch ruhige Orte und Erholungsgebiete. Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltung und des beauftragten Planungsbüros stehen dabei für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Alle Anmerkungen und Hinweise, die während des Lärmspaziergangs gemacht werden, werden dokumentiert und fließen in die weitere Bearbeitung des Lärmaktionsplans ein.

Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung und zur Lärmaktionsplanung finden Sie im Internet unter http://www.wuerzburg.de/laerm [externer Link].

Bürgerdialog zur Luftreinhalteplanung

13.06.2015
Wir möchten Sie über den Bürgerdialog zur Luftreinhalteplanung informieren und herzlich dazu einladen:

Am Mittwoch, 17. Juni 2015, 17:30 Uhr lädt die Stadt Würzburg ihre Bürgerinnen und Bürger zu einer Dialogveranstaltung ins Felix-Fechenbach-Haus, Gutenbergstraße 11, 97080 Würzburg.
Thema ist die zweite Fortschreibung des Luftreinhalteplanes für die Stadt Würzburg durch die Regierung von Unterfranken.

Nähere Informationen zu dieser Veranstaltung und zur Luftreinhaltung finden Sie im Internet auf den Seiten der Stadt Würzburg [externer Link].

Stadtradeln 2015

17.03.2015
Ab Mai ist es wieder so weit, Deutschlands Städte und Gemeinden radeln um die Wette und auch Würzburg ist wieder mit dabei. Die bundesweite Aktion „Stadtradeln“ des Klima-Bündnis geht in die achte Runde. Organisiert und koordiniert wird der Wettbewerb in Würzburg wieder von der Lokalen Agenda 21, der Umweltstation und dem Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Würzburg.

Wann geht es in Würzburg los?

In Würzburg werden wir wieder vom 9. bis 29. Mai 2014 in die Pedale treten. Und schon jetzt ist die Anmeldung und Registrierung unter www.stadtradeln.de [externer Link] für Würzburgs Radler möglich. Gründen Sie also jetzt schon Ihre Radelteams und werben Sie unter Freunden, Bekannten, Verwandten und Arbeitskollegen für Ihr Team und eine Teilnahme am Stadtradeln.

Auftaktveranstaltung mit Fahrradkundgebung im Rahmen des Europatages

Zum Start der Aktion findet am 09. Mai 2014, auf dem Unteren Markt gemeinsam mit dem Europe direct-Büro der Stadt Würzburg und der Sing- und Musikschule Würzburg ein großer Aktionstag statt. Im Rahmen des Europatags erwartet die Besucher zwischen 12 und 18 Uhr ein buntes Bühnenprogramm. Neben dem Auftakt des Würzburger Stadtradelns wird auch der bayernweite Auftakt der Kampagne Stadtradeln gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK Bayern) zelebriert.

Wie schon in den vergangenen Jahren möchten wir die ersten Kilometer bei einer Fahrradkundgebung gemeinsam erradeln. Um 11 Uhr wollen wir diese auf dem Unteren Markt starten, um dann gegen 12 Uhr zur offiziellen Eröffnung des Europatags und der Kampagne Stadtradeln wieder auf dem Unteren Markt zu sein. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Beteiligung, um gemeinsam zu zeigen, dass Würzburg eine Stadt voller Radfahrer ist, dass Radfahren für alle Altersklassen eine gesunde und klimafreundliche Mobilitätsform ist, und um auf die Belange der Radfahrenden hinzuweisen.

Auf dem Marktplatz warten dann auf alle Radler und Besucher ein kostenloser Fahrradcheck der AGFK Bayern, ein Fahrradlooping, eine Mountainbike-Vorführung sowie Infostände zum Stadtradeln, des ADFC, VCD und der Lokalen Agenda 21. Sie erhalten Hinweise zum Radfahren und zu Angeboten für Radfahrer in Würzburg. Hinzu kommen Infostände zum Thema Europa und eine Reihe von Aktionen und Angeboten auf und neben der Bühne. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt. Nähere Informationen zum Programm des Europatags folgen in Kürze.

Preisverleihung und Siegerehrung

Die Siegerehrung und Preisvergabe wird am 26. Juni 2014 ab 17:30 Uhr auf der Aktionswiese der Umweltstation, Zeller Straße 44, durchgeführt. Merken Sie sich schon jetzt diesen Termin vor. Denn nur die Teilnehmer des Stadtradelns, die auch an diesem Abend vor Ort sind, haben die Chance bei der Verlosung einen der attraktiven Preise zu gewinnen.

Wer kann mitmachen und worum geht es?

Alle, die in Würzburg wohnen, arbeiten, studieren oder zur Schule gehen, können teilnehmen und in verschiedenen Wettbewerben oder bei der Verlosung attraktive Preise gewinnen. Eine Übersicht über die Wettbewerbe und Preise wird in den nächsten Tagen im Internet unter www.wuerzburg.de/umweltstation [externer Link] und der Würzburger Unterseite auf www.stadtradeln.de [externer Link] erscheinen. Neben den Gewinnen sollte aber alleine die Tatsache, das Ergebnis von 2014 mit 1.274 Teilnehmern und 202.376 km zu verbessern, Ansporn sein. Je mehr Radler sich beteiligen, desto deutlicher ist der Auftrag an Stadtrat und Verwaltung, den Ausbau des Würzburger Radverkehrsnetzes zügig voranzutreiben. Neben dem Gewinn für den Umwelt- und Klimaschutz ist das Radfahren günstig, schnell und gesund. Nehmen Sie daher auch 2015 am Stadtradeln teil, für ein besseres Klima in unserer Stadt.

Und so kann man teilnehmen

Die Anmeldung zum Stadtradeln ist jetzt schon möglich. Die Login-Daten von 2014 gelten auch 2015! Gründen Sie wieder mit Ihren Freunden, Arbeitskollegen, Klassenkameraden oder Vereinsmitgliedern ein Radelteam. Eine Person meldet das Team als Team-Kapitän im Internet unter www.stadtradeln.de [externer Link] an. Danach können sich die Teilnehmer bei ihrem Team eintragen. Dazu muss man sich ebenfalls unter www.stadtradeln.de [externer Link] registrieren. Wer keinen Internetzugang hat, kann sich auch über den Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz registrieren lassen. Man kann sich während des gesamten Aktionszeitraums anmelden und auch noch rückwirkend Kilometer eintragen.

Die Lokale Agenda 21, die Umweltstation und der Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Würzburg danken den Würzburger Unterstützern der Aktion „Stadtradeln“:

ADFC, AOK, Brand – der Fahrradladen, Buchhandlung Neuer Weg, Congress Tourismus Würzburg, Mainfrankenbahn + Main-Spessart-Express, Freirad, Fahrradkurier Radius, Kletterwald Einsiedel, Luitpold-Apotheke, memo AG, Museum im Kulturspeicher, s.Oliver Baskets Würzburg, Staatlicher Hofkeller Würzburg, Technikdirekt.de, VCD, Vollkornbäckerei Köhler, Würzburger Hofbräu, Würzburger Partnerkaffee, Würzburg Riders, Weltladen Würzburg

Lärmaktionsplanung – Einladung zur Mitwirkung

25.02.2015
Die Stadt Würzburg führt derzeit eine Lärmaktionsplanung durch. Hierzu findet am Dienstag, 3. März 2015 von 17:30-19:00 Uhr im Felix-Fechenbach-Haus eine erste Informationsveranstaltung („Lärmforum“) statt. Alle Bürger sind herzlich eingeladen, sich an der Lärmaktionsplanung aktiv zu beteiligen.
Parallel dazu beginnt die Internet-Beteiligung: vom 3. März bis 3. April 2015 kann auf www.wuerzburg-gegen-laerm.de online mitgeteilt werden, wo es in Würzburg zu laut ist und welche Maßnahmen dagegen ergriffen werden können. Ziel ist es auch, ruhige Gebiete zu benennen, die vor einer Zunahme des Lärms geschützt werden sollten, weil sie als Orte der Erholung und des Rückzugs dienen.

Links:

Umfrage: Welches Verkehrsmittel ist das gesündeste?

28.11.2014
Wie kommen Sie zur Arbeit? Wissen Sie, wie Ihre Mitarbeiter täglich den Weg zur Arbeit zurücklegen? Mit dem Auto, öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder doch zu Fuß?

Und haben Sie sich schon einmal gefragt, ob es einen Einfluss auf Ihre Gesundheit haben könnte, welches Verkehrsmittel Sie für Ihre täglichen Arbeitswege nutzen? Es gibt bereits zahlreiche Studien zu diesem Themenbereich; so hat man bereits in unterschiedlichster Weise direkte und indirekte Folgen der Verkehrsmittelnutzung auf die Gesundheit aufgezeigt. Aber es hat bisher noch keinen Versuch gegeben, den direkten Zusammenhang zwischen der Nutzung verschiedener Verkehrsmittel auf den täglichen Wegen zur Arbeit und den Krankheits- bzw. Fehltagen Berufstätiger zu testen.

Die Geographiestudentin Juliane Kemen beschäftigt sich in ihrer Masterarbeit, die sie in Kooperation mit EcoLibro konzipiert und auswertet, mit der folgenden Fragestellung „Mobilität und Gesundheit: Welchen Einfluss hat die Wahl der Verkehrsmittel auf dem Arbeitsweg auf die Gesundheit Berufstätiger?“. Betreut wird die Arbeit von Prof. Dr. med. Thomas Kistemann MA (geogr.), stellvertretender Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit.

Wir möchten Sie bitten, Frau Kemen bei ihrer Umfrage zu unterstützen. Zum einen natürlich, indem Sie selbst an der Umfrage teilnehmen. Besonders hilfreich wäre es darüber hinaus, wenn Sie den Link zur Befragung an Ihre Mitarbeiter und Kollegen weiter geben könnten. Aber gerne auch an weitere Dritte, für die dieses Thema ebenfalls von Relevanz ist. Das könnten sowohl andere Unternehmen als auch fachlich Betroffene aus dem Bereich Mobilität und Gesundheit sein.
Wenn Sie dazu weiterführende Informationen wünschen, dürfen Sie gerne mit Juliane Kemen oder Michael Schramek Kontakt aufnehmen würden.

Dieser Link führt Sie zum Fragebogen:
https://www.umfrageonline.com/s/mobilitaet_und_gesundheit

An der Befragung können Sie online bis zum Ende diesen Jahres teilnehmen. Ziel ist es, eine Teilnehmerzahl von mehreren Tausend Berufstätigen zu erreichen, um repräsentative und damit belastbare Aussagen treffen zu können.

Sofern Sie später Interesse an den Ergebnissen der Studie haben, können Sie sich ebenfalls sehr gerne an Frau Kemen oder Herrn Schramek wenden. Vielleicht entsteht durch die Kenntnis über die Möglichkeiten, die sich durch den Umstieg auf ein anderes Verkehrsmittel ergeben, eine ganz neue Dynamik in Ihrem Unternehmen/Ihrer Organisation. Scheinbar banale, altbekannte Zusammenhänge haben eine ganz andere Wirkung, wenn sie durch eine breite Studie nachgewiesen wurden. Und Sie gewinnen eine bessere Entscheidungsgrundlage, welche Verkehrsmittel es unter dem Gesichtspunkt der Gesundheitsförderung zu unterstützen lohnt. Wir gehen derzeit davon aus, dass die Ergebnisse im 2. Quartal 2015 zur Verfügung stehen werden.

1. Bürgerforum Versbach – Zukunftsmarkt

12.11.2014
Im Zuge der Erarbeitung des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK) für den Stadtteil Versbach findet am

Montag, 17. November 2014 von 19.00 bis ca. 21.00 Uhr
im Bürgerhaus Versbach (Erwin-Wolf-Platz 1)

das erste Bürgerforum im Form eines Zukunftsmarktes statt, zu dem die Stadt Würzburg und das Büro SSR Schulten Stadt- und Raumentwicklung aus Dortmund alle Bürger Versbachs sehr herzlich einladen möchten.

Neben allgemeinen Informationen zum ISEK, die Sie bei den Vertretern der Stadt Würzburg und den Mitarbeitern des beauftragten Planungsbüros erfragen können, haben Sie als Teilnehmer und Besucher des Zukunftsmarktes die Möglichkeit, an verschiedenen Themeninseln Ihre Anregungen zu spezifischen Themen einzubringen und diese mit den Planern und anderen Besuchern gemeinsam zu diskutieren.

Des Weiteren ist seit dem 22. Oktober 2014 die Wikimap-Versbach, eine Online-Beteiligungsplattform, im Internet verfügbar. Über die Internetadresse

externer Link können noch bis einschließlich 30. November 2014 Anregungen zur städtebaulichen Entwicklung im Stadtteil Versbach in die Wikimap eingetragen werden.

Sowohl die Ergebnisse des Zukunftsmarktes als auch die der Wikimap sind für die Erarbeitung des ISEK Versbach wichtige Bausteine, um aus den eingebrachten Ideen, Wünschen und Anregungen Handlungsleitlinien für Versbach abzuleiten. Diese werden in einem 2. Bürgerforum, das ca. Ende Februar 2015 in Form einer Stadtteilwerkstatt stattfinden wird, gemeinsam mit den Bürgern diskutiert und weiter konkretisiert.

Fahrradklima-Test 2014

23.10.2014
Im Auftrag der AG Radverkehr des Agenda 21 Arbeitskreises Mobilität & Regionalentwicklung dürfen wir Sie auf den sechsten bundesweiten ADFC-Fahrradklima-Test hinweisen. Dabei können Bürgerinnen und Bürger die Fahrradfreundlichkeit ihrer Städte und Gemeinden bewerten. Je mehr Menschen mitmachen, umso repräsentativer und treffsicherer wird das Ergebnis.

Deshalb die große Bitte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AG Radverkehr: Machen Sie mit! Es dauert nur fünf bis zehn Minuten, den Online-Fragebogen auszufüllen. Geben Sie gerne den Link zur Umfrage auch weiter und werben Sie auf Ihren Internetseiten und in Ihren Mailings für eine Beteiligung an der Umfrage. Mehr Infos auf www.adfc.de/fahrradklima-test [externer Link]. Der Online-Fragebogen findet sich unter www.fahrradklima-test.de [externer Link].

Die Befragung läuft noch bis zum 30.11.2014.

Stand der Straßenbahnplanungen in Würzburg

30.09.2014
Kürzlich ist in der Fachpresse (Zeitschrift „Stadtverkehr“) ein Artikel zum aktuellen Stand der Straßenbahnplanungen in Würzburg erschienen. Dieser kann mit freundlicher Genehmigung des Verlags „Eisenbahn-Kurier“ hier eingesehen werden:

Die Agenda 21 Würzburg hat auch in der zweiten Stufe des Planfeststellungsverfahrens zur Straßenbahn Frauenland – Hubland („Linie 6“) eine Einwendung eingereicht, die nun ebenfalls hier zum Download zur Verfügung steht:

Europäische Mobilitätswoche 2014

06.05.2014
Vom 16. bis 22. September 2014 findet die Europäische Mobilitätswoche statt, zu der wir Sie herzlich einladen möchten!
Im Rahmen des Stadtfestes am Samstag, 20.9. präsentieren die Umweltstation, der Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Würzburg sowie die Lokale Agenda 21 gemeinsam mit vielen Partnern die „Autofreie Theaterstraße“ – eine Oase der Ruhe – genießen, verweilen, entspannen statt Durchgangsverkehr mit Lärm und Abgasen. Fußgängerfreundlich vom Juliusspital bis zur Residenz, gut erreichbar mit der neuen Straßenbahn, attraktiv gestaltet und zum Verweilen einladend: so stellen sich Handel, Gastronomie, Anwohner und die Lokale Agenda 21 die NEUE Theaterstraße vor.

  • Sitzgelegenheiten im Grünen
  • die Vinothek des Bürgerspitals, der jährliche Kuchen- und Kaffeeverkauf und natürlich fair gehandelter Würzburger Partnerkaffee, zu Gunsten des Tierheims Würzburg, sorgen für beste gastronomische Versorgung
  • Straßenmusik: „Akkordeonorchester ALLEGRO“, „CHOCOLA Lite“, „Three Men Television“, „ROMANIKE“, „Sister Morphine“ und „Jen“
  • Unterhaltung für Groß und Klein durch Stände von Lokaler Agenda 21, Umweltstation, Verkehrsverbände ADFC, VCD und ProBahn, Würzburg Riders e.V., Fahrradkurier Radius, Sharegroup, DeinWunschRad und Emotion Reiss
  • Die Gewerbetreibenden der Theaterstraße locken mit Aktions- und Verkaufsständen.

Nähere Informationen zur „Autofreien Theaterstraße“ finden sich im Programmheft zum Stadtfest, im Flyer zur Europäischen Mobilitätswoche [PDF, 2.5MB] und auf den Seiten der Umweltstation auf www.wuerzburg.de/umweltstation.

Neue Pläne der Linie 6 online

06.05.2014
Die WVV hat ihre nach den zahlreichen Einwendungen überarbeitete Planung für die Straßenbahnlinie ins Frauenland und Hubland ins Netz gestellt. Sie können auf der Seite der WVV [externer Link] abgerufen werden.

Einrollen zum Stadtradeln – Tour mit Herz am 3. Mai 2014

30.04.2014
Am kommenden Samstag, 3. Mai, 10 Uhr, findet auf den Mainwiesen unterhalb der Brücke der Deutschen Einheit die Tour mit Herz statt. Eine gute Gelegenheit, um sich für das Stadtradeln schon mal einzustrampeln.
Nehmen Sie an der Radtour im Rahmen der „Tour mit Herz“ teil und fördern Sie Ihre Herzgesundheit. Gemeinsam mit Gleichgesinnten erleben Sie, wie viel Spaß Bewegung in einer Gruppe macht und dass es sich lohnt, auch im Alltag öfter auf das Fahrrad zu steigen.
Die Teilnehmer erwarten Infos zu Herzschwäche und ihrer Vorbeugung sowie zum „Europäischen Tag der Herzschwäche“. Die Radtouren bieten verschiedene Kliniken und Herzzentren in Kooperation mit dem Allgemeinen Deutschen-Fahrradclub (ADFC) an. Initiator der Fahrradkampagne ist das Kompetenznetz Herzinsuffizienz.
Mitradeln können alle, die über ein verkehrssicheres Fahrrad verfügen und Spaß an Bewegung in der Natur haben. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Geleitet werden die Radtouren von geschulten ADFC-Tourenleitern. Die Routen verlaufen weitgehend auf verkehrsarmen Strecken und Radwegen. Das Niveau ist leicht und auch für weniger Geübte sowie Familien geeignet. Kinder im Alter von bis zu 16 Jahren müssen von einem erziehungsberechtigten Erwachsenen begleitet werden.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Faltblatt [PDF, 2.6MB].

Stadtradeln 2014

08.04.2014
Auch 2014 organisieren wir, die Lokale Agenda 21, die Umweltstation und der Fachbereich Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Würzburg den deutschlandweiten Städtewettbewerb „Stadtradeln“ für Würzburg. Wir möchten das Radfahren in Würzburg noch populärer machen sowie die Förderung und stetige Verbesserung des Radwegenetzes in unserer Stadt vorantreiben. Ständig aktualisierte Informationen dazu gibt es auf der Seite der Stadt Würzburg:

Fachtagung zum Radverkehr in Würzburg

10.03.2014
Gerne machen wir Sie auf die erste gemeinsame Fachtagung der AGFK Bayern e.V. und des ADFC Bayern am 9.4.2014 in Würzburg aufmerksam. Mehr Informationen zu der Veranstaltung mit dem Titel „Neue Wege für den Radverkehr? Radwege, Intermodalität und Expressrouten“ finden Sie unter www.agfk-bayern.de [externer Link], wo Sie auch Ihre Anmeldung vornehmen können. Das Programm zur Veranstaltung finden Sie hier [PDF, 0.5MB].

OB-Kandidatencheck der AG Radverkehr

10.03.2014
Die AG Radverkehr der lokalen Agenda 21 in Würzburg wollte herausfinden, welche Ideen die BewerberInnen um das Oberbürgermeisteramt für den Radverkehr haben. Dazu hat sie einen Fragebogen mit sieben Fragen zum Thema erstellt:

  • Ist für Sie persönlich im Alltag das Fahrrad in Würzburg ein attraktives Fortbewegungsmittel?
  • Der Anteil des Radverkehrs liegt bei uns bei ca. 10 %. In Karlsruhe konnte der Anteil des Radverkehrs in den letzten 10 Jahren von 16 auf 25 % gesteigert werden. Welchen Anteil könnte aus Ihrer Sicht der Radverkehr 2020 in Würzburg haben?
  • Der Radverkehrsetat liegt derzeit bei ca. 350.000 € und damit bei einer Förderung von 2,80 € pro Einwohner. Frankfurt finanziert den Ausbau und Erhalt des Radverkehrsnetzes jährlich mit 14 € pro Einwohner. Streben Sie an, den Radverkehrsetat durch Ihre Initiative im nächsten Jahr zu erhöhen und wenn ja, um welchen Betrag?
  • Welche Radverkehrshindernisse in Würzburg wollen Sie nach Ihrem Amtsantritt als Erstes und in welchem Zeitraum beheben?
  • Durch den Lengfelder und den Versbacher Fahrradsonntag haben die Bürgerinnen und Bürger auf die teilweise katastrophale Anbindung dieser Stadtteile an die Innenstadt aufmerksam gemacht. In welchem Zeitraum und mit welchen Maßnahmen wollen Sie die Situation für die Radfahrenden aus Versbach und Lengfeld verbessern?
  • Die Stadt Würzburg möchte 2015 in die »Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern e.V.« (AGFK) aufgenommen wer den. Hierzu gibt es einen einstimmig gefassten Stadtratsbeschluss vom Juli 2013 (Vorlagen Nr.: 04/6100-1925/2013), zu dem noch etliche Bedingungen zu erfüllen sind. Was unternehmen Sie, damit die Stadt das Aufnahmeverfahren erfolgreich abschließt und wie stellen Sie sich konkret die Umsetzung des genannten Stadtratsbeschlusses vor?
  • Ein zentrales Kriterium für die Aufnahme in die AGFK ist es, ein insgesamt vernetztes Radverkehrsnetz zu entwickeln und sich nicht nur auf einzelne Trassen zu konzentrieren. Insbesondere die Brückenverbindungen stellen für den Radverkehr eher Barrieren dar. Was sind Ihre Vorstellungen bezüglich einer Vernetzung der innerstädtischen Radverkehrstrassen und wo liegen Ihrer Meinung nach die Umsetzungsschwerpunkte?

Es geht den Pedalisten vor allem um die Beurteilung des Radverkehrs allgemein und seine Finanzierung, es wurden aber auch konkrete Maßnahmen wie die Radverkehrsanbindung von Versbach [externer Link] und Lengfeld angesprochen. Erfreut zeigten sich die Mitarbeiter der AG Radverkehr, dass von allen Bewerbern Antworten eingingen. Allein das zeige schon die wachsende Bedeutung des Radverkehrs in Würzburg.

Informationsveranstaltung „Radverkehr in Versbach“

05.02.2014
Im Auftrag der AG Radverkehr informieren wir über eine Informationsveranstaltung der Organisatoren des „Versbacher Fahrradsonntags“.
Am kommenden Freitag, 07.02.2014, 15:30 Uhr, Treffpunkt: Ortsausgang Versbach Richtung Rimpar, findet ein Ortstermin mit StadtratskandidatInnen und interessierten BürgerInnen am neuen Radweg zwischen Versbach und Rimpar statt. Der Radweg am Ortsende von Versbach wurde erneuert und verbessert. Aber fehlende Markierungen und unzureichende Beschilderung können im Kreuzungsbereich zu gefährlichen Situationen führen. Lösungsvorschläge sollen diskutiert werden.

Zudem finden Sie hier einen

Alle Radfahrenden sind herzlich eingeladen, ihr Wissen zu testen. Weitere Informationen zum Thema sind auf der Internetseite zum „Versbacher Fahrradsonntag“ [externer Link] verfügbar.

Solide Stadtfinanzen kann es nur mit der Straßenbahn geben

30.01.2014
Zur Finanzierung der Linie 6 aus öffentlichen Mitteln
Offener Brief des Arbeitskreises Mobilität & Regionalentwicklung der Lokalen Agenda 21 von Stadt und Landkreis Würzburg an den Würzburg Stadtrat und die Geschäftsführung von WVV und WSB

Wir beziehen uns mit diesem Schreiben auf eine öffentliche Diskussion, die unter anderem im Rahmen einer Wahlkampfveranstaltung geführt wurde. Dabei wurde die Aussage getroffen, dass der Bau der Straßenbahnlinie 6 finanziell nicht mit Mitteln aus dem Haushalt der Stadt Würzburg unterstützt werden könne. Mit der apodiktischen Aussage, es gebe in solch einem Fall „eine klare Absage“ an das Straßenbahnprojekt, wird de facto eine Todesanzeige für das Projekt Linie 6, ja mittelfristig für den Fortbestand des gesamten Straßenbahnbetriebs formuliert. Doch nur ein Ausbau des Straßenbahnnetzes gepaart mit guten Angeboten und einem zeitgemäßen Marketing wird langfristig zu Mehreinnahmen, einer nachhaltigen Senkung des Defizits der WSB und echten Gewinnen für die Stadt und die WSB führen. Nachstehend möchten wir Ihnen hierfür eine Reihe von Argumenten liefern.

Die Straßenbahn erspart unserer Innenstadt nach Berechnungen der Universität Würzburg heute schon Tag für Tag 55.000 Autofahrten, für die die Stadt alternativ weder Straßen noch Parkhäuser finanzieren könnte. Die Linie 6 wird unsere Straßen noch einmal um mindestens 15.000 Autofahrten und – was besonders wichtig ist – um viele Hundert Busfahrten täglich entlasten.

Unter Verkehrspolitik nicht mehr als Straßenbau zu verstehen, wäre sicherlich im Jahre 2014 keine nachhaltige Wegweisung für eine erfolgreiche Stadtentwicklung. Genau das wird aber auf die Stadt Würzburg zukommen, wenn es beim Busbetrieb ins Hubland bleiben würde. Der Busbetrieb hat nicht nur längst einen betriebswirtschaftlich geradezu aberwitzigen Umfang angenommen, sondern er führt auch zu einer progressiven Zerstörung der befahrenen Straßen, für deren Unterhalt die Stadt Würzburg aufkommen muss: ein Gelenkbus (voll besetzt bis zu 29 t schwer) nutzt die Fahrbahn mit einer Fahrt so stark ab wie mindestens 10.000 PKW-Fahrten (oft aber je nach Zustand und Bauform der Straße auch weit stärker, die Verkehrswissenschaft nennt ein Verhältnis von bis zu 1:100.000 Fahrten), denn der Verschleiß von Straßen ist eine Funktion der vierten Potenz der Achslast. Diese Folgelasten werden bei weiterem Busbetrieb in konzentrierter Form auf die Stadtkasse und die Anlieger zukommen. Mit Busbetrieb werden also alles andere als „solide und nachhaltige Finanzen“ zu erreichen sein; Busse erzeugen erst die Straßenzerstörungen, wegen derer dann der städtische Haushalt kaum noch andere Finanzierungen erlaubt als Straßenbau.

Solide und nachhaltige Finanzen zu erreichen, das gelingt nur mit Straßenbahnen, die keine Straßenzerstörung bewirken und den Unterhalt ihres Fahrwegs selbst bezahlen.

Zudem sei erwähnt, dass die Straßenbahn bei der im Fall der Linie 6 zu erwartenden Anzahl an Fahrgästen aufgrund ihrer Systemvorteile deutlich niedrigere Betriebskosten haben wird als der Bus, aber wesentlich mehr Einnahmen aus Fahrscheinverkauf erzielen wird. Dabei ist zu beachten, dass die Ergebnisse und Aussagen, die hierzu im „Standardisierten Bewertungsverfahren“ getroffen wurden, NICHTS mit dem zu tun haben, was real stattfinden wird. Die bundesweite Erfahrung zeigt, dass Nachfrage und Wirtschaftlichkeit bei neuen Straßenbahnen sich IMMER ganz erheblich BESSER entwickeln als in der „Standardisierten Bewertung“ prognostiziert. Das wird dadurch verständlich, dass die „Standardisierte Bewertung“ ein rein theoretisches Verfahren ohne Praxisbezug ist.

Die geplante Linie 6 stellt keine interne Angelegenheit der WVV dar, die die Stadt nichts angeht. Die Straßenbahnerweiterung ist im Gegenteil das bei weitem wichtigste Stadtentwicklungsprojekt und wird erheblichen Nutzen erzeugen. Der ganz überwiegende Teil dieses Nutzens entsteht für die Stadt und die Stadtkasse. Neben langfristigen Gewinnen durch Wertsteigerungen der Immobilien entlang der vorgesehenen Linienführung bringt schon der Bau große Vorteile, da anstehende Grunderneuerungen der Straßen entlang der geplanten Straßenbahntrasse durch das Projekt finanziert werden. Dadurch kann ein großer Teil dieser Kosten durch Fördermittel finanziert werden und in gleicher Höhe der Stadtkasse erspart bleiben. Stadt und Anlieger sparen Geld, das dann zum Beispiel in die Erneuerung von Schulen investiert werden kann.

Bestes Beispiel ist die Trautenauer Straße, deren oberer Abschnitt unter erheblicher Beteiligung der Anwohner saniert wurde; für den unteren Abschnitt steht ebenfalls eine Grunderneuerung an, die für die Anlieger und die Stadtkasse bei Bau der Straßenbahn erheblich billiger kommt. In der Theaterstraße führt der Straßenbahnbau nicht nur zu einer Grunderneuerung auf Projektkosten, sondern zu einer städtebaulichen Aufwertung, die aus der Stadtkasse nicht finanzierbar wäre. Das gilt auch für das Residenzumfeld. Natürlich wird sich die Realisierung der Straßenbahn auch positiv auf die Entwicklung des Mozart-Areals auswirken. Ist die Anbindung mit der Straßenbahn gesichert, steigt auch der Wert dieses Geländes. Gleiches gilt in besonderem Maße auch für die Vermarktung des neuen Stadtteils am Hubland.

Bund und Land fördern den Straßenbahnbau in so hohem Maße, dass bis zu 80 Mio. € an Fördermitteln nach Würzburg gezogen werden können. Falls die WVV das Projekt nicht ganz aus eigener Kraft stemmen kann, ist es unter anderem aus den oben aufgeführten Gründen sehr wohl gerechtfertigt, wenn die Stadt mit einspringt. Schließlich belegen Langzeitforschungen aus der Verkehrswissenschaft (z.B. der Universität Wuppertal), dass jeder Euro Investition in neue Straßenbahnstrecken zwischen 15 und 20 Euro private Folgeinvestitionen zum Nutzen der Stadt nach sich zieht. Darüber hinaus erzeugt der Straßenbahnbetrieb für jeden investierten Euro fünfmal so hohen kommunalen Nutzen (z.B. in Nürnberg, Stuttgart und Köln nachgewiesen).

Ein Verzicht auf das Straßenbahnprojekt mag kurzfristig Einsparungen mit sich bringen, langfristig wird aber nichts eingespart, da erhebliche Belastungen auf die Stadtkasse und die Anwohner zukommen werden. Die Beeinträchtigung der Umwelt und der Lebensqualität aller Würzburgerinnen und Würzburger durch den motorisierten Verkehr sind dabei noch nicht einmal berücksichtigt.

Wir appellieren daher an alle Entscheidungsträger, diese zwingenden Zusammenhänge zu beachten und das Projekt der Straßenbahnlinie 6 ohne Abstriche weiter voranzubringen.

Den offenen Brief können Sie auch hier herunterladen [PDF, <0.1MB].

Geplantes Parkhaus in Grombühl

29.01.2014
Offener Brief des Arbeitskreises Mobilität & Regionalentwicklung der Lokalen Agenda 21 von Stadt und Landkreis Würzburg an die Leitung der Uniklinik Würzburg sowie an alle politisch Verantwortlichen in Stadt und Landkreis Würzburg

Erneut und zusätzlich zu den vorhandenen ca. 2.000 Parkplätzen möchte die Uniklinik mit dem Bau eines neuen Parkhauses weitere 528 Parkplätze schaffen. Dies schafft einen zusätzlichen Anreiz, den Bereich mit dem PKW über ohnehin schon überlastete Straßen anzusteuern. Damit wird eine Maßnahme angekündigt, die nach Ansicht des Agenda 21 Arbeitskreises Mobilität & Regionalentwicklung im Widerspruch zu den Inhalten des Würzburger Klimaschutzkonzeptes und der nachhaltigen Stadtentwicklung steht.

  • Seit mehreren Jahren besteht Baurecht für eine Verlängerung der Straßenbahn in Grombühl durch den Bereich der Kliniken; drei Haltestellen sollen dafür sorgen, dass alle Kliniken und Institute auf kürzestem Wege fußläufig erreichbar sind. Diese Verlängerung ist mit ausdrücklichem Hinweis darauf geplant worden, dass mit ihrer Hilfe dem Verkehrschaos im Klinikbereich ein Ende gemacht werden kann. Wo bleibt die Logik, wenn nun nach jahrelang immer wieder verzögertem Baubeginn für die Straßenbahn dieser auch jetzt wieder hinaus gezögert und stattdessen innerhalb nur eines Jahres ein zusätzliches Parkhaus errichtet werden soll?
  • Es ist nicht hinnehmbar, die leidgeprüften Anwohner im Klinikumfeld und besonders die schutzbedürftigen Patienten der Kliniken mit Lärm und Schadstoffen aus noch weiter gesteigertem Autoverkehrsaufkommen zu belasten.
  • Alle vom Würzburger Stadtrat verabschiedeten Zielsetzungen zur Stadtentwicklung bekennen sich zu einer Förderung der umweltfreundlichen Alternativen zum Autoverkehr. Wir erwarten, dass dies nicht nur ein Lippenbekenntnis im Rahmen von allgemeinen Absichtserklärungen bleibt, sondern überall dort angewendet wird, wo konkrete Projekte zur Entscheidung stehen.

Es gibt Alternativen!
In anderen Universitätsstädten haben sich Verkehrsunternehmen und Universität auf das Modell eines Jobtickets für die Beschäftigten der Universität geeinigt und dafür von der Erweiterung vorhandenen Parkraums abgesehen.

    „Wir haben bereits mehr Parkplätze geschaffen als vom Gesetzgeber gefordert, aber haben versäumt, Alternativen anzubieten. Wir wollen keine Klinik sein, die ausschließlich mit dem Auto erreichbar ist.“
    (Zitat Geschäftsführung des Herzklinikums Leipzig 23.01.2014)

Dieses Zitat ist im Rahmen der Planung zu sehen, das Leipziger Herzklinikum mit der Straßenbahn zu erschließen und zwar ausdrücklich als Alternative zur Schaffung neuer Parkhäuser. Die Würzburger Unikliniken handeln leider genau anders herum: gibt es Parkdruck, wird ein neues Parkhaus gebaut. Warum machen die Unikliniken nicht Druck, damit endlich die seit Jahren mit Baurecht versehene Straßenbahnverlängerung realisiert wird?

Unternehmen mit nachhaltiger Philosophie verfügen über ein „Betriebliches Mobilitätsmanagement“, mit dessen Hilfe die MitarbeiterInnen zu umweltbewusster Fortbewegung motiviert werden. Wie etwa das Beispiel des Uniklinikums Freiburg zeigt, können intelligente, zeitgemäße Maßnahmen die Verkehrsproblematik nicht nur besser, sondern auch billiger für alle Beteiligten lösen (siehe Onlinemagazin der Uniklinik Freiburg [externer Link]).

Auch der Verkehrsverbund Mainfranken VVM bietet ein Jobticket an! Erst vor wenigen Tagen hat der Landkreis Würzburg mit seiner Aktion „Zuschuss zum Jobticket“ am Beispiel der Firma ERT aus Estenfeld bewiesen, dass auch wir dazu fähig sind, zukunftsorientierte Lösungen zu realisieren. Viele Bürgerinnen und Bürger aus Würzburg und Umland haben sich über dieses Vorgehen sehr gefreut.

Der Arbeitskreis Mobilität & Regionalentwicklung hat im vergangenen Jahr eine Langzeitstatistik über die Entwicklung der Fahrgastzahlen und des Defizits im ÖPNV der Städte Freiburg und Würzburg veröffentlicht (nachzulesen hier). Während in Freiburg die Zahl der Fahrgäste seit über 25 Jahren Jahr für Jahr stark ansteigt, ohne dass das Defizit steigt, verzeichnet die Würzburger Straßenbahn als einziger Straßenbahnbetrieb einer deutschen Großstadt im gleichen Zeitraum ein massiv ansteigendes Defizit und den gleichzeitigen Verlust von Fahrgästen in Millionenhöhe.

Einer der Gründe dafür ist, dass im Gegensatz zu Freiburg in Würzburg in der Vergangenheit kaum Marketing für die Nutzung der Bahnen und Busse betrieben worden ist. Stattdessen wurden regelmäßig die Fahrpreise erhöht, die Angebote (z.B. Ferien-Fahrpläne) aber weiter eingeschränkt. Steigendes Defizit und massive Fahrgastverluste sind die logische Folge. Die überaus positiven Bilanzen in Freiburg – sowohl bei der Nachfrage als auch beim Defizit – sind der Erfolg einer Vielzahl von Bemühungen, für die das Jobticket der Unikliniken Freiburg beispielhaft steht.

Würzburg kann auch anders!
Wir wollen aus den Medien nicht immer nur über vorbildliche Aktionen in anderen Regionen und Städten erfahren, sondern auch hier in Würzburg endlich vorankommen. Daher appellieren wir an die Verantwortlichen der Würzburger Versorgungs- und Verkehrsbetriebe (WVV) und der Unikliniken, sich an den oben angesprochenen Projekten aus Freiburg und aus dem Landkreis Würzburg ein Beispiel zu nehmen, endlich zügig die Straßenbahnverlängerung zu realisieren und zu einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Lösung für Grombühl ohne den Bau neuer Parkhäuser zu kommen!

Den offenen Brief können Sie auch hier herunterladen [PDF, <0.1MB].

Ergebnisse der Umfrage „Wie fahrradfreundlich ist Würzburg?“

23.11.2013
VCD, ADFC und die Lokale Agenda 21 haben im Rahmen der Kampagne Stadtradeln von Mai bis Oktober 2013 eine Umfrage unter Würzburger Radlerinnen und Radlern durchgeführt. Ziel der Umfrage war, die Häufigkeit und den Grund für die Fahrradnutzung, allgemeine Einschätzungen zum Radverkehr in Würzburg sowie Angaben zu den am häufigsten gefahrenen Strecken zu erfahren. Darüber hinaus wurde um Lob und Kritik für das Radfahren in Würzburg gebeten.
Auf unseren Seiten findet sich eine detaillierte Betrachtung der Ergebnisse der Umfrage. Neben allgemeinen Kritikpunkten finden sich dort auch konkrete Hinweise auf Problemstellen. An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, dass nicht alle Aussagen, Wünsche und Anregungen, die die Umfrage hervorgebracht hat, die Meinung von VCD, ADFC und Agenda 21 widerspiegeln. Alle Ergebnisse und Kommentare der Teilnehmer können in der Umweltstation eingesehen werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Würzburger Radverkehrsnetz und die Würzburger Radverkehrspolitik bei den Alltagsradlern eine ganze Reihe an Wünschen und Verbesserungen hervorruft. Insbesondere die Ungleichbehandlung der Verkehrsteilnehmer zu Gunsten des motorisierten Verkehrs führen in vielen Bereichen zu einer Benachteiligung von Fußgängern und Radfahrern. Hier wünschen sich die Teilnehmer der Umfrage Regelungen und Maßnahmen, die allen Verkehrsteilnehmern ein schnelles, umwegefreies und sicheres Vorankommen ermöglicht.
VCD, ADFC und Agenda 21 fordern daher eine zügige Verbesserung der Situation. Dies ist an vielen Stellen ohne großen finanziellen Aufwand möglich (z.B. Änderungen bei Ampelschaltungen, Markieren von Aufstellflächen für Radfahrer, Freigabe von Einbahnstraßen für Radfahrer in Gegenrichtung, von Beginn an Berücksichtigung des Rad- und Fußverkehrs bei Planungen), bedarf aber einer konsequenten und zeitnahen Umsetzung.
Zudem wird eine Aufstockung des Radverkehrsetats bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen gefordert, um zum Beispiel eine sichere Radverkehrsanbindung der Stadtteile Versbach und Lengfeld umgehend zu gewährleisten. Außerdem sollte eine Kampagne für ein rücksichtsvolles Miteinander aller Verkehrsteilnehmer im öffentlichen Raum durchgeführt werden.

Die vollständigen Informationen finden Sie hier:

Stellungnahme zum Parkraumtarifkonzept

11.11.2013
Die Stadt Würzburg hat die Agenda21 gebten, zur vorgestellten Studie zu einem neuen Parkraumtarifkonzept und der daraus abgeleiteten Beschlussvorlage für den Umwelt- und Planungsausschuss des Stadtrats Stellung zu nehmen. Die Stellungnahmen der Agenda21 können hier heruntergeladen werden:

Die Studie wurde am 25. Juli 2013 im Stadtrat vorgestellt und kann im gesamten Wortlaut von den Seiten der Stadt Würzburg [externer Link] heruntergeladen werden.

Carsharing: Informationen und Veranstaltungshinweis

23.10.2013
Die AG Carsharing der Agenda 21 Würzburg bietet nun ebenfalls Informationen zu ihren Aktivitäten auf unseren Seiten an:

Neben allgemeinen Informationen zu den Vorteilen des Auto-Teilens gehört dazu auch ein Liste von Links zu Carsharing-Anbietern in und um Würzburg.

Am kommenden Dienstag bietet der Bund Naturschutz in seinem Veranstaltungsprogramm einen Vortrag zum privaten Carsharing an.

Di, 29. Oktober um 19 Uhr
Das Nachbarschaftsauto – Tipps zum Autoteilen aus der Praxis
Vortrag

„Carsharing“ ist auch möglich mit Freunden, Bekannten oder Gleichgesinnten in der Nachbarschaft. Man ist nicht an einen kommerziellen Anbieter angeschlossen, sollte aber eine schriftliche Vereinbarung mit allen Autonutzern treffen. Die beiden Referenten haben jeweils mittlerweile 10 Jahre Erfahrung mit einem Nachbarschaftsauto und werden Ihnen zahlreiche Tipps vermitteln, wie solch eine umwelt- und geldbeutelfreundliche Mobilitätsweise reibungslos organisiert wird. Dabei erhalten Sie auch ein Muster des Fahrtenbuches und eines möglichen Vertrages mit nach Hause.

Veranstalter: Bund Naturschutz
Referenten: Kornelia Maria Hock, Werner Dölger
Ort: Ökohaus Würzburg, Luitpoldstr. 7a
Gebühr: 4 Euro
Anmeldung bis zum 28.10. erforderlich!

Studie zu neuem Parkraumtarifkonzept

27.09.2013
Die Stadt Würzburg hat eine Studie zu einem neuen Parkraumtarifkonzept erstellen lassen. Die Studie hat zunächst die aktuelle Situation des Parkraumangebots in der Würzburger Innenstadt analysiert. Wichtigstes Ergebnis war, dass die Kurzzeitstellplätze im Straßenraum stets gut belegt sind, während in den Parkhäusern und Tiefgaragen – bis auf wenige Ausnahmen im Jahr, z.B. Adventssamstage – im Durchschnitt immer ein Viertel der Plätze unbelegt ist. Würde es gelingen, die noch zu füllen, könnte die Hälfte der oberirdisch geparkten Autos aus dem Straßenraum verschwinden!

Die Autoren der Studie führen dies vor allem darauf zurück, dass es in den Parkhäusern keine Tarifangebote für Kurzparker gibt und das Parken im Straßenraum im Vergleich zu günstig ist. Dadurch entsteht ein lebhafter Parksuchverkehr in den engen Straßen der Innenstadt, der bei einer besseren Nutzung der freien Kapazitäten der Parkhäuser vermeidbar wäre. Die Autoren stellen fest, dass die Struktur der Parktarife damit den Zielen des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) widerspricht, das vorsieht, die Dominanz des Autos in den Innenstadtstraßen zu reduzieren.

Überhaupt liegen die Parkgebühren im Vergleich mit ähnlichen Städten in Würzburg eher niedrig. Empfohlen wird eine Staffelung der Parktarife nach der Nähe zu den zentralen Geschäftslagen, die Einführung eines Kurzzeitparktarifes in den Parkhäusern und die Angleichung der Parktarife für das „Oben Parken“ und das „Unten Parken“.

Die Studie wurde am 25. Juli 2013 im Stadtrat vorgestellt und kann im gesamten Wortlaut von den Seiten der Stadt Würzburg [externer Link] heruntergeladen werden.

Lengfelder Fahrradsonntag

26.09.2013
am 6. Oktober 2013, um 15.00 Uhr, am Eingang zur Kürnachtalhalle
Ziel: das Rathaus als Zentrum des städtischen Geschehens
Veranstalter: Bürgerverein Lengfeld

Im August hat der Stadtrat beschlossen, Würzburg fahrradfreundlicher zu machen.
In der Main Post war zu lesen, dass der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) dazu auffordert, dass Unfallschwerpunkte entschärft und schwierige Verbindungen verbessert werden sollen. Den erfolgreichen „Versbacher Fahrradsonntag“ vom 12. Mai 2013 möchten wir nunmehr ergänzen durch den „Lengfelder Fahrradsonntag“.
In Lengfeld steht nunmehr die Erneuerung der Werner-von-Siemens-Straße an. In diesem Teil besteht einer der gefährlichsten Strecken für Fahrradfahrer. Ein konkreter Plan zur Umsetzung eines eigenen Fahrradweges wurde dem Bürgerverein bislang nicht vorgestellt. Ein durchgängiger Fahrradweg in die Innenstadt existiert nicht. Beschilderungen fehlen je näher man Richtung Innenstadt kommt, so dass Ortsunkundige den richtigen Weg erst suchen müssen. Aus Sicht der Lengfelder gibt es für das Ziel „Fahrradfreundliche Stadt“ noch erheblichen Handlungsbedarf.
Im März 2014 stehen Stadtratswahlen und OB-Wahl an. Wir hoffen daher auf eine breite Unterstützung aus der Lengfelder Bevölkerung durch eine zahlreiche Teilnahme an unserer Veranstaltung. Selbstverständlich wurden bzw. werden auch Stadträte aller Fraktionen, Verantwortliche aus der Stadtverwaltung, OB-Anwärter Abgeordnete und Presse eingeladen.

Wir werden den offiziellen Fahrradweg von der Kürnachtalhalle aus starten, um zum Rathaus in der Innenstadt zu fahren. Die besonders kritischen Punkte werden wir dann näher in Augenschein nehmen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns in unserem Anliegen unterstützen und am Fahrradsonntag teilnehmen könnten.

Linie 6 beim Würzbuger Stadtfest

10.09.2013
Auch dieses Jahr ist die Agenda 21 und ihr AK Mobilität und Regionalentwicklung beim Würzburger Stadtfest vertreten. Kommen Sie am Samstag, 14.09.2013 vorbei und diskutieren Sie mit uns unter anderem über den Nutzen der Straßenbahn für Frauenland und Hubland! Sie finden uns an unserem aktuellen Poster zur Linie 6 [PDF, 4.0 MB].

Poster Stadtfest 2013

Agenda21 erstreitet richtiges Rasengleis für die Linie 6

03.09.2013
Bereits im Ergebnis der ersten Anhörung im Planfeststellungsverfahren zum Bau der Linie 6 wurde der Einwendung der Agenda 21 Würzburg (AK Mobilität und Regionalentwicklung) stattgegeben, dass zukünftig in Würzburg Rasengleise Bauart „Kassel“ eingebaut werden sollen.
Warum hat die Agenda 21 darauf bestanden? Im Moment sehen die Rasengleisabschnitte in Würzburg überwiegend gut bis sehr gut aus. Nach der langen Dürreperiode mit extrem hohen Temperaturen hat sich der Rasen durch die Niederschläge um den 20.8. zumeist rasch und gründlich erholt. Das betrifft z.B. den Abschnitt von der Friedensbrücke bis zur Frankfurter Straße, an der Mergentheimer Straße und entlang des Sanderrings bis zur Löwenbrücke:

Neunerplatz
Neunerplatz

Doch nicht überall sieht es so aus. So ist das Rasengleis in der äußeren Zellerau nahe der Wendeschleife völlig zerstört; es wurde erst vor zwei Jahren neu angelegt:

Steppengleis

Was hat, bei praktisch identischem Witterungsgeschehen und Entfernungen von oft nur wenigen hundert Metern voneinander, dieses völlig unterschiedliche Erscheinungsbild verursacht?
Lesen Sie dazu unsere ausführliche Darstellung unter:

Wir können uns nicht leisten, uns die Linie 6 nicht zu leisten!

15.07.2013
So wie bisher kann es mit dem ÖPNV in Würzburg nicht weitergehen. Die wirtschaftlichen Folgen, die der WVV ebenso wie dem städtischen Haushalt drohen, wenn die Straßenbahnlinie 6 nun nicht zügig gebaut wird, sind ohne Übertreibung als katastrophal zu bezeichnen. Wir müssen uns dann darauf einstellen, dass die Stadtkämmerei zukünftig Jahr für Jahr einen mehr oder minder hohen Teilbetrag des ÖPNV-Defizits in den städtischen Haushalt übernehmen und dort abdecken muss. Das Defizit, das derzeit durch den ÖPNV verursacht wird, wird ohne raschen Bau der Straßenbahnlinie 6 immer weiter steigen. Standortqualität und Wirtschaftsleben der Stadt stünden dagegen vor einer Fülle von entgangenem Nutzen, die ein Straßenbahnbetrieb mit sich bringt, und verbauten Perspektiven der Stadtentwicklung. Der Stadt Würzburg würde ohne Straßenbahnbau hoher vermeidbarer Schaden zugefügt.

Doch das würde nicht alles sein. Aus unterschiedlichen Quellen wird bestätigt, dass im Innenstadtbereich in den kommenden Jahren die Grundsanierung mehrerer Straßenzüge unvermeidlich ist. Der dafür notwendige Aufwand ist innerhalb des Straßenbahnprojektes ohne weitere Belastung des städtischen Haushaltes abgedeckt (rein städtebauliche Begleitmaßnahmen dieses Projektes nicht berücksichtigt). Wird die Straßenbahn jedoch nicht gebaut, sind diese Ersatzinvestitionen in den städtischen Haushalt einzustellen und binden die insgesamt knappen Mittel, die für sonstige Investitionen frei verfügbar wären. Während die Investitionen in die Straßenbahn jedoch in hohem Maße Nutzen erzeugen, ist dies bei Bestandssanierung von Straßen nicht der Fall. Es ist also allein wegen der anstehenden Arbeiten zur Bestandssicherung im Straßennetz ein Gebot der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit, das Straßenbahnprojekt so zügig wie irgend möglich umzusetzen.

Es ist sehr bedauerlich, dass alle um die Straßenbahnerweiterung geführten Diskussionen immer wieder nur um den Aufwand kreisen und die vielfältigen zu erwartenden Nutzeffekte völlig aussparen. Nur dafür wird das Projekt aber gebaut! Eine so verkürzte Betrachtung muss zwangsläufig zu falschen Ergebnissen kommen und natürlich auch zu irrigen Meinungsbildungen führen.

Selbst wenn sich aus der Realisierung des Straßenbahnprojekts Linie 6 durch die aktuelle Situation der WVV Verpflichtungen für die Stadt und vorübergehende Belastungen des städtischen Haushalts ergeben sollten, können wir nicht erkennen, dass das Straßenbahnprojekt unter den in Würzburg gegebenen Rahmenbedingungen nicht finanzierbar wäre; jede denkbare Alternative käme erheblich teurer. Andere Städte investieren unter weit schwierigeren Rahmenbedingungen in ÖPNV-Infrastruktur. Hierfür bietet sich z.B. die Zusammenarbeit mit der Europäischen Investitionsbank EIB an, die regelmäßig eine große Zahl von ÖPNV-Projekten unterstützt. Wir haben nur die Wahl: investieren und Nutzen schöpfen oder subventionieren und dabei immer tiefer in die Schieflage zu geraten. Wir sind daher der Auffassung, dass es gerade unter diesen Umständen unbedingt geboten ist, das Projekt mit höchster Priorität umzusetzen. Andernfalls drohen gänzlich unkalkulierbare Beeinträchtigungen des Stadthaushalts und der Stadtentwicklung und damit irreparable Schäden, die unbedingt von der Stadt Würzburg abzuwenden sind.

Wir haben das Thema „Aufwand und Nutzen bei Straßenbahnausbauvorhaben“ mit engem Bezug zum Projekt der Linie 6 und der gegenwärtigen Situation von WVV / WSB und städtischem Haushalt aufbereitet:

MP-Artikel mit Anmerkungen

Planungsverzögerungen bei der Linie 6

25.06.2013
Bereits am 16. Mai 2013 hat der Vorstandsvorsitzende der WVV, Thomas Schäfer, den Oberbürgermeister der Stadt Würzburg in einem öffentlichen Schreiben darauf hingewiesen, dass eine Fertigstellng der Straßenbahntrasse ans Hubland („Linie 6“) bis April 2018 mit 90% Wahrscheinlichkeit nicht zu schaffen sei. Schuld daran seien vor allem die vielen Einwände der Anlieger gegen die Planungen, deren Bearbeitung sehr viel Zeit in Anspruch genommen habe, und die umfangreiche Umplanungen erforderlich machen würden. Richtig öffentlich wurde das Schreiben erst, als es am 20. Juni in einem Artikel der MainPost aufgegriffen wurde.

Die Agenda21 – AK Mobilität und Regionalentwicklung nimmt nun dazu Stellung. Unserer Ansicht nach wurden die Verzögerungen durch die WSB selbst verursacht, da sie versäumt hat, die Anlieger zu einem früheren Zeitpunkt einzubeziehen, wie dies in vielen anderen Städten geschieht. Hätte man vor dem Planfeststellungsverfahren die strittigen Punkte ausgeräumt, hätten sich die Einwendungen auf wenige Fälle beschränkt.

Diese Meinung haben wir auch in drei Leserbriefen in der MainPost, erschienen am 25. Juni 2013, vertreten, die wir hier wiedergeben. Wir betonen aber ausdrücklich, dass mit dieser Verzögerung das Gesamtprojekt nicht in Frage zu stellen ist. Der große Nutzen, den Würzburg insgesamt, die Einwohner des Frauenlands, die Arbeitnehmer und Studenten der Universität und die Bewohner des neuen Stadtteils Hubland aus der neuen Straßenbahn ziehen werden, verschwindet nicht durch eine Verschiebung des Fertigstellungstermins!

Zeitgemäße Verkehrsplanung sieht anders aus

25.06.2013
Über 100 Würzburger Bürger waren mit von der Partie, als der Oberbürgermeister vor vier Jahren zu einer Fahrt nach Erfurt eingeladen hatte, um sich anzuschauen, wie man neue Straßenbahnlinien erfolgreich plant und umsetzt – von gelungenen Beispielen lernen, Fehler beim eigenen Handeln vermeiden, das war die Losung des Tages. Wohl tönende Ansprachen aller Verantwortlichen ließen damals hoffen, man werde bei der Linie 6 die richtigen, Erfolg versprechenden Wege gehen. Das schien anfangs so zu sein. Doch allzu rasch setzten sich wieder die Kräfte durch, die offenbar gar nichts lernen wollen…

Wohl meinende Kritiker, die auf die Gefahr des Scheitern der Planungen hinwiesen wurden vom Oberbürgermeister in bekannter Herablassung abgebügelt – es gebe schon genug Bürgerbeteiligung. Nun, rund 450 Einwendungen, genau das Zehnfache dessen, was bei vergleichbaren Projekten mit Bürgerbeteiligung auf der Höhe der Zeit aktuell in anderen Städten anfällt, sind die Quittung für solch selbstherrliches Agieren.

Dem Aufsichtsrat der WSB ist Anerkennung zu zollen, wenn er jetzt offenbar auch nicht mehr Alles absegnet und mitträgt was er vorgelegt bekommt. Auch 2013 haben wir noch genug von Erfurt zu lernen: dort wurden seit der Wende vier neue Straßenbahnstrecken gebaut, entlang derer Gewerbe zur Ansiedlung gewonnen und Tausende Bürger vom Umzug ins Umland abgehalten wurden, da sie nun auch in der Stadt gut angebundene Flächen zum Häuslebauen zur Verfügung hatten. Der Lohn der Investitionen: von Jahr zu Jahr steigen in Erfurt die Fahrgastzahlen und das Defizit geht zurück, während bei uns das Gegenteil der Fall ist. Erfurt ist deutlich größer als Würzburg, das ÖPNV-Defizit ist aber nur halb so hoch wie das der WSB!

Auch Ulm baut gerade „seine“ Uni-Straba – dort hat man zwei Jahre später als bei uns angefangen zu planen – mit vorbildlicher Bürgerbeteiligung, und vor zwei Wochen begannen die Bauarbeiten am ersten Abschnitt… Es ist der WSB dringend anzuempfehlen, die eingegangenen Einwendungen nun ernst zu nehmen und nicht wieder „abzuwimmeln“, ansonsten ist eine zweite und auch dritte Runde im Planfeststellungsverfahren jetzt schon vorprogrammiert. Sage man dann aber bitte nicht, die Bürger seien Schuld…..

Thomas Naumann, 97072 Würzburg

Abgehobene Planungen

25.06.2013
Es ist schön, aus dem berufenem Mund des WSB Aufsichtsratsvorsitzenden zu erfahren, dass die Straba- Linie 6 für (!) die Bürger der Stadt gebaut wird. Besser wäre es sicherlich gewesen, man hätte diese bereits ab 2007 mit (!) den Anliegern geplant. Denn dass in Würzburg gigantische 447 Einsprüche, fast komplett konzentriert auf gerade mal 1,6 Strabakilometer im Frauenland, eingelegt wurden, zeigt ganz offensichtlich, wie hier über weite Teile der Anwohner hinweg geplant wurde oder – wie im Fall der mittleren Theaterstraße – mit den Anliegern abgestimmte Planungen nicht in den bei der Regierung eingereichten Unterlagen wiederzufinden waren. Dass es anders gegangen wäre, zeigt u.a. das Beispiel Leipzig, wo eine komplizierte Straßenbahnplanung durch ausführliche Diskussionen im Vorfeld der Planfeststellung mit den Betroffenen innerhalb von nur drei Monaten positiv erarbeitet wurde. Aber auch in Mainz und in Mannheim gehen aktuell neue Straßenbahnstrecken in Bau, bei denen drohende Konflikte mit den Anwohnern durch gemeinsame Erarbeitung der Planungen im Vorfeld ausgeräumt wurden. Sowohl in Leipzig als auch in Mainz und Mannheim wurden die Baugenehmigungen ohne weitere Einsprüche nach wenigen Monaten erteilt. Einsprüche sind in einem Rechtsstaat natürlich legitim, höchst unredlich ist es aber, den Einsprechenden die von den Planern selbst verschuldeten Verzögerungen anzulasten. Die Würzburger Straßenbahn und die Stadtverwaltung sollten anstelle von zweifelhaften Schuldzuweisungen an andere sich lieber darauf konzentrieren, nun endlich ihre Hausaufgaben schnellstmöglich zu machen und die für die gesamte Stadtentwicklung so wichtige Linie 6 auf den Weg bringen.

Helmut Strohmeier, Galerie Theaterstraße e.V., 97070 Würzburg

Würzburg (ver-)plant mal wieder eine Straßenbahn

25.06.2013
In Versbach aufgewachsen, weiß ich aus den Erzählungen meiner Eltern, wie dorthin in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts eine Straßenbahn errichtet werden sollte. Anwohner der Versbacher Straße erfuhren damals aus der Presse, dass ihre Häuser abgerissen werden sollten. Schließlich verliefen sich die Planungen nach zwei Jahrzehnten konzept- und erfolglosem Hin und Her und mehreren Anläufen im Sand.

Nun also ins Frauenland – hochsensibles Terrain, eine Trasse durch einen gewachsenen Stadtteil zu legen, eine mit höchstem Fingerspitzengefühl anzupackende Aufgabe, das muss der WSB von vornherein klar gewesen sein. Trotzdem mutet die Planungsphilosophie an wie vor 40 Jahren.

Mittlerweile wohne und arbeite ich in Leipzig und kann mit der hiesigen Situation vergleichen. In der Leipziger Südvorstadt soll aktuell eine bestehende Straßenbahn zur Stadtbahntrasse mit eigenen Gleisen ausgebaut werden. Sofort kochten zahlreiche Proteste hoch: Die Gewerbetreibenden fürchteten um die breiten Gehwegflächen, die sie zur Warenpräsentation und als Straßencafé nutzen, die Anwohner fürchteten um Parkplätze, Umweltverbände um den Baumbestand der Allee. Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) reagierten prompt: Ihr Geschäftsführer war sich nicht zu schade, persönlich alle Beteiligten aufzusuchen und sie zur Bildung eines Interessensbeirats einzuladen. Dieser brauchte genau vier Monate, um mit den LVB und der Stadt einen Kompromiss auszuhandeln, der alle zufriedenstellte, und der im April 2012 vom Stadtrat beschlossen wurde – wohlgemerkt VOR dem Planfeststellungsverfahren. Gegen dieses gingen dann keine nennenswerten Einwände mehr ein, die Baumaßnahmen haben bereits begonnen.

Es scheint, in Leipzig hat man aus der DDR-Vergangenheit gelernt: Plane niemals gegen die Bürger, sondern nur mit ihnen, und zwar auf Augenhöhe und bevor die Pläne gezeichnet sind. In Würzburg wird weiter im stillen Kämmerlein geplant – wie seit Jahrzehnten und wie zu düstersten DDR-Zeiten. Es bleibt ein dringender Appell an die Planenden: Beziehen Sie jetzt die Bürger und Anlieger mit ein, planen Sie notfalls noch einmal um wo nötig – das macht sich bezahlt, wenn dadurch langwierige Gerichtsverfahren vermieden werden. Dann kann die Linie 6 bestimmt Ende 2019 fahren!

Tilman Schenk, 04103 Leipzig

Aktionen und Kampagnen

06.06.2013
In unserer neuen Rubrik „Aktionen und Kampagnen“ informieren wir Sie über aktuelle Möglichkeiten, sich an einer nachhaltigen Entwicklung unserer Stadt zu beteiligen. Machen Sie einen Vorschlag, welche Straßen in Würzburg zur Tempo-30-Zone werden sollten, machen Sie mit beim Stadtradeln, und auch für Kinder ist etwas dabei!

Leitbilder für die zukünftige Entwicklung Würzburgs

20.05.2013
Im Jahr 2012 hat der Würzburger Stadtrat wichtige Weichen für die Zukunft der Stadt gestellt:

Erstens wurde das „Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept“, kurz ISEK, verabschiedet. Es soll als Arbeitsgrundlage für die künftige Stadtentwicklung dienen. Deshalb arbeitet es Stärken und Schwächen der Gesamtstadt und einzelner Fachbereiche heraus und leitet daraus Perspektiven für die zukünftigen Möglichkeiten der Stadtentwicklung ab.

Zweitens wurden die „Leitbilder und Ziele für ein umwelt- und klimagerechtes Würzburg“ beschlossen. Sie sollen die Grundlage für die Festlegung von Strategien zu einer nachhaltigen Entwicklung der Stadt geben. Als Ziel für das Jahr 2030 hat der Stadtrat u.a. beschlossen, die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs als Bestandteil dieser nachhaltigen Entwicklung in den Vordergrund zu rücken und die Zahl der fossil, d.h. mit Öl und Benzin betriebenen Pkw im Stadtgebiet zu senken.

Die Stadt Würzburg bietet beide Konzepte für Sie zum Download an (jeweils auf der entsprechenden Seite unten unter dem Punkt „Anlagen“):

Bahn und Rad: Themen der Region

20.01.2013
Der AK Mobilität und Regionalentwicklung kümmert sich auch um Themen in der Region: Zum Beispiel um die Ertüchtigung der Bahninie Würzburg-Heilbronn (KBS 780). Dazu gehört auch, dieser Linie zu mehr Attraktivität durch zusätzliche Angebote rechts und links der Bahn zu verschaffen. Die Agenda21 hat erreicht, dass neue Haltestellen in Kirchheim und Reichenberg errichtet wurden. Für weitere werden wir uns einsetzen, zum Beispiel in Heidingsfeld. Unter anderem dazu werden wir in Kürze auf der Seite weitere Informationen bereitstellen.

Neue Rubriken

16.12.2012
Zwei Wochen nach dem Start von „Würzburg in Bewegung“ konnten wir die ersten Ergänzungen machen. Unter der Rubrik Mensch&Mobilität befassen wir uns in Zukunft mit grundsätzlichen Fragen der Fortbewegung und was sie für Würzburg bedeuten. Zu Beginn werfen wir einen Blick auf die Mobilität der Würzburger und wie sich ihre Verkehrsmittelwahl in den letzten 20 Jahren entwickelt hat. Hier finden Sie jetzt auch unsere Vorschläge dazu, wie Schulwege sicherer werden. Wir wünschen angenehme Lektüre und kommen Sie bald wieder, denn es gibt immer wieder etwas Neues!

Würzburg in Bewegung!

29.11.2012
Willkommen auf Würzburg in Bewegung! Auf dieser Seite werden wichtige Themen der Mobilität in Würzburg aufgegriffen. Wir beginnen gerade erst mit dem Aufbau dieser Homepage und werden die Inhalte kontinuierlich ausbauen. Sie gehören zu den ersten Besuchern und haben im Moment auch erst auf die ersten Dokumente Zugriff. Das ändert sich täglich, es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizuschauen. Wir rechnen damit, bis zum Jahresende die Phase des „Hochfahrens“ abgeschlossen zu haben. Natürlich wird es auch dann ständig Ergänzungen, aktuelle Neuigkeiten und ganz neue Inhalte geben. Nicht umsonst haben wir dieser Seite den Namen „Würzburg in Bewegung“ gegeben – in einem sehr vielschichtigen Sinne.